Archive von September 2009

Massives Bienensterben in Argentinien

Samstag, 19.September 2009

Argentinien ist einer der führenden Honigproduzenten weltweit und sogar weltweit die Nummer 1 beim Honigexport. Doch dieser Status ist nach Ansicht des argentinischen Imkerverbandes sehr stark gefährdet. Dies berichtete der Präsident des Verbandes im September 2009 beim 41. Weltkongress der Imker in Montpellier (Frankreich). Den Angaben des Verbandes zufolge haben die argentinischen Imker allein im Jahr 2008 30 % der Honigbienenvölker verloren. Hauptgrund hierfür ist nach Ansicht des Imkerverbandes vor allem der massive Anbau von gentechnisch veränderter Soja. Zum einen würden so die argentinischen Imker immer mehr vertrieben und der enorme Herbizid-Einsatz würde die Bienen töten, argumentierte der Imkerpräsident Lucas Martinez.

Argentinien und Schweiz kooperieren

Samstag, 19.September 2009

Argentinien und die Schweiz werden künftig bei der Bekämpfung der internationalen Kriminalität verstärkt zusammenarbeiten. Den entsprechenden geschlossenen bilateralen Staatsvertrag hat der Schweizer Bundesrat Mitte September 2009 genehmigt. Damit können künftig die Justizbehörden Argentiniens und der Schweiz bei der Verfolgung von Straftaten zusammenarbeiten. Hier steht natürlich nicht nur die Terrorismus-Bekämpfung im Vordergrund, sondern auch der Kampf gegen Korruption, Drogenhandel und Geldwäscherei. Dabei sollen beide Staaten beispielsweise verstärkt moderne Instrumente wie Videokonferenzen zur gemeinsamen Kriminalitätsbekämpfung einführen. Zudem wird es sowohl in Argentinien als auch in der Schweiz künftig Zentralbehörden bei der Strafverfolgung geben. Und auch beschlagnahmte Gegenstände und Vermögen werden durch den bilateralen Vertrag geregelt.

Indische Softwarefirma will weitere Arbeitsplätze schaffen

Donnerstag, 17.September 2009

Argentinien scheint offenbar ein guter Standort für Softwarenunternehmen zu sein und könnte bald schon für weitere Arbeitsplätze im Technologiebereich stehen. Das indische Softwareunternehmen Tata Consultancy Services (TCS) will nämlich in Buenos Aires weitere Arbeitsplätze schaffen. Wie das Unternehmen anlässlich eines Treffens mit Präsidentin Cristina Elisabet Fernández de Kirchner mitteilte, lautet das Ziel der Softwarefirma, im Jahre 2012 rund 1.400 Mitarbeiter in Buenos Aires zu beschäftigen. Momentan sind in Buenos Aires 250 argentinische Mitarbeiter für TCS tätig. Die indische Softwarefirma ist im IT Bereich ein weltweit führendes Unternehmen. Rund um den Globus beschäftigt TCS nahezu 150.000 Mitarbeiter.

Armutsbekämpfung: „Mehr Solidarität für weniger Ausgrenzung“

Montag, 14.September 2009

Die 40. Kollekte der argentinischen Bischofskonferenz steht ganz im Zeichen der ärmsten Menschen des südamerikanischen Landes. Die nationale Spendenaktion „Mas por Menos“, die am vorigen Wochenende gestartet wurde, steht nämlich unter dem Motto „Mehr Solidarität für weniger Ausgrenzung“. Dabei sollen die Erlöse Projekten zu Gute kommen, die in der Armutsbekämpfung tätig sind. Nach einer Studie der Katholischen Universität Buenos Aires aus dem Jahr 2009 leben nämlich rund 40 Prozent aller Argentinier in Armut. Laut Radio Vatikan hat sich auch Papst Benedikt zur Kollekte „Mas pro Menos“ in diesem Jahr geäußert. Demnach schrieb das Oberhaupt der Katholischen Kirche dem Nuntius in Buenos Aires. So soll der aus Bayern stammende Papst Benedikt gefordert haben, dass Argentinien den Skandal der Armut und die soziale Gerechtigkeit beenden müsse.

Internationales Festival in Buenos Aires im Oktober 2009

Freitag, 11.September 2009

Wohin man in diesen Tagen in Buenos Aires auch blickt, die Vorboten sind überall zu sehen. Vom 5. bis 22. Oktober findet wieder das „Festival Internacional de Buenos Aires“ in der argentinischen Metropole statt und die ganze Stadt bereitet sich scheinbar auf dieses Großereignis vor. Während des Festivals kann man insgesamt 22 Shows in der argentinischen Hauptstadt erleben. Diese Shows beinhalten Atemberaubendes aus den Bereichen Tanz, Drama und Musik. Dabei gibt es nicht nur Kunst und Kultur aus Argentinien zu sehen, sondern auch Shows und Künstler aus Finnland, China, Polen, Brasilien, Chile, Uruguay, Paraguay und Deutschland. Tickets für die nationalen und internationalen Shows, die für Unterhaltung sorgen sollen, sind ab der kommenden Woche erhältlich. Dabei bezahlt man zwischen drei und 40 Pesos für die Veranstaltungen des „Festival Internacional de Buenos Aires“.

Bauern in Argentinien wieder im Streik

Dienstag, 8.September 2009

Die Bauern in Argentinien haben Anfang September 2009 wieder Protestaktionen gegen die Regierung gestartet. Dabei kam es landesweit zu Lieferstopps bei Getreide und Rindern, den zwei wichtigsten Exportgüter der argentinischen Landwirte. Zudem gab und gibt es dieser Tage in allen Ecken des Landes Demonstrationen der argentinischen Bauern. Auslöser für diesen Protest – der inzwischen achte innerhalb von gut eineinhalb Jahren – ist die Weigerung der Regierung Argentiniens, Betriebe, die von der Dürre geschädigt wurden, mit Steuererleichterungen zu entlasten. Im vergangenen Winter gab es in Argentinien die schwerste Dürre seit Jahrzehnten, was den Landwirten Einbrüche der Exporteinnahmen von bis zu 50 % einbringt. Zudem richten sich die Aktionen auch gegen die Ausfuhrsteuern für landwirtschaftliche Erzeugnisse, die nach Meinung der Bauern zu hoch sind.

Empfindliche Niederlage in der WM Qualifikation

Sonntag, 6.September 2009

Eine Fußball Weltmeisterschaft ohne Argentinien – den Weltmeister von 1978 und 1986? Eigentlich unvorstellbar denkt man. Doch die WM 2010 in Südafrika könnte tatsächlich ohne das Starensemble rund um Lionel Messi ausgetragen werden. Denn die „Gauchos“ verloren ausgerechnet ihr Heimspiel gegen den großen Erzrivalen Brasilien mit 1:3 und stehen drei Spieltage vor Ende der Qualifikationsrunde gewaltig unter Druck. Brasilien dominierte das Spiel in Rosario über weite Strecken, während das Team des Trainers Diego Armando Maradona bitter enttäuschte. Insbesondere der Trainer der Argentinier sieht sich nun schweren Zeiten entgegen. Immerhin spielten die „Gauchos“ dieses Qualifikationsspiel für die WM 2010 in Südafrika auf Wunsch Maradonas nicht wie üblich in Buenos Aires, sondern in Rosario. Doch der Stadionwechsel brachte nicht den erhofften Effekt für Lionel Messi und Co. Ganz im Gegenteil, die Niederlage gegen den Erzrivalen, der sich damit auch noch ausgerechnet in Argentinien das Ticket für die WM 2010 sicherte, wird wieder einmal für wochenlange Diskussionen sorgen.

Argentinische Basketballer für WM 2010 qualifiziert

Freitag, 4.September 2009

Während sämtliche Sportfans in Argentinien am ersten September Wochenende 2009 gespannt auf das Fußball WM Qualifikationsspiel gegen Brasilien schauen, hat sich ein anderes argentinisches Team bereits für die Weltmeisterschaft 2010 qualifiziert. Die Basketballnationalmannschaft Argentiniens nämlich besiegte in einem spannenden Spiel das bisher in der Qualifikation unbesiegte Team aus Costa Rica mit 80:78. Damit konnten sich die Gauchos nach dem Erzrivalen Brasilien und dem Team aus Costa Rica als dritte Nation für die Welttitelkämpfe 2010 in der Türkei qualifizieren. Dort gilt es dann für das argentinische Team, den 4. Platz von der WM 2006 in Japan zu verbessern und vielleicht wieder eine Medaille zu holen wie im Jahre 2002, als man den USA eine sensationelle Niederlage in der Zwischenrunde beifügte und erst im Finale von Jugoslawien gestoppt wurde.

Skurriler Streich in Argentinien legt TV Sender rein

Mittwoch, 2.September 2009

Der argentinische TV Sender C5N ist Opfer eines skurrilen Streiches Jugendlicher geworden. In einer E-Mail warnten die Jugendlichen den Fernsehsender vor einem angeblichen neuen Modegetränk mit dem Namen „Grog XD“. C5N nahm sich des Themas sofort an und ein Arzt analysierte vor laufenden Kameras die angeblichen Inhaltsstoffe des gefährlichen Gebräus, dessen Rezept die Jugendlichen mitgeschickt hatten. Dabei handelte es sich um Batteriesäure, Kerosin, Süßstoff, Schwefelsäure, Rum mit Aceton, rote Farbe, Schmierfett und Scumm. So manch ein Jugendlicher dürfte spätestens jetzt erkannt haben, dass es sich nur um einen Streich handeln konnte, stammt dieses Rezept doch aus der Spelunke „Scumm Bar“ des Computerspiels „The Secret of Monkey Island“. Der argentinische Sender jedoch ging sogar noch einen Schritt weiter und berichtete, die Regierung würde sich mit mehreren Nachtclubs in Argentinien in Verbindung setzen, um das Problem näher zu durchleuchten. Jedoch kann bezweifelt werden, dass der Grog in argentinischen Nachtclubs ausgeschenkt wird, frisst sich das Gebräu doch im Spiel innerhalb von Sekunden durch Zinnkrüge…

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