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Ein Schwellenland mit überwiegender Landwirtschaft

Von admin | 10.August 2009

Argentiniens Wirtschaft kann man, nach internationalen Maßstäben betrachtet, als die einer vom Entwicklungsland zum Schwellenland herangewachsenen Nation betrachten. Das Land hat eine im Laufe der vergangenen Jahrzehnte deregulierte und nach und nach privatisierte Volkswirtschaft vorzuweisen.

Die Landwirtschaft prägt Argentiniens Wirtschaft 

Die argentinische Wirtschaft nach wie vor durch die traditionelle Vieh- und Landwirtschaft geprägt ist. Ungefähr 280 Millionen Hektar der gesamten Fläche des Landes werden als Weideland für die Aufzucht von Rindern und Schafen genutzt. Auf den Ackerbau entfallen 9,1 Prozent und auf den Anbau von Feldfrüchten etwa vier Prozent des Landes. Daneben werden Weizen und andere Sorten von Getreide, verschiedene Früchte, sowie Wein und Zuckerrohr angebaut.

Auch Silber beschäftigt die Wirtschaft in Argentinien

Obwohl der Name Argentinien sich vom lateinischen Wort „argentum“ = Silber ableitet und die Hauptstadt Buenos Aires am Rio de la Plata (plata = spanisch: Silber) liegt, stellen die Silbervorkommen keinesfalls die größte Rohstoffquelle im Land dar. Das war zur Zeit der Entdeckung Argentiniens jedoch noch anders, weshalb die Namensgebung den damaligen spanischen Eroberern als angemessen erschien. Heute werden Silber, Gold, Uran und Kalk nur noch in geringen Mengen an einigen wenigen Orten des Landes abgebaut. Die wichtigsten Rohstoffe sind heutzutage jedoch Erdöl, Erdgas und Steinkohle. Durch sie wird der gesamte Energiebedarf Argentiniens vollständig gedeckt, so dass von Außen keine zusätzlichen fossilen Energieträger eingeführt werden müssen.

Die Industrie wird immer wichtiger für die argentinische Wirtschaft

Etwa ein Viertel der argentinischen Arbeitnehmer sind in verschiedenen Industrieunternehmen beschäftigt. Die größten Industriezweige sind die Nahrungsmittelverarbeitung, gefolgt von der Textilverarbeitung und der Papierindustrie. Daneben existieren auch einige Zement verarbeitende Unternehmen, sowie Werke, in denen Kunststoffe und chemische Erzeugnisse hergestellt werden. Haupthandelspartner von Argentinien im Exportbereich sind Brasilien, Chile und die USA. Exportiert werden zu etwa einem Drittel Produkte aus der Landwirtschaft, zu je einem Viertel Erze und industrielle Produkte, sowie zu etwa 20% fossile Brennstoffe und Mineralöle. Wichtigste neue Erwerbzweige waren in den vergangenen Jahren vor allem der Bereich des Tourismus und die IT-Branche. Das jährliche Wirtschaftswachstum Argentiniens liegt momentan bei etwa 9 Prozent.

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Topics: Arbeiten in Argentinien | 1 Kommentar »

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Ein Kommentar to “Ein Schwellenland mit überwiegender Landwirtschaft”

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    10.August 2009 at 10:16

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